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Erneuerung des Luzernerrings und des Wasgenrings
In Kürze
Der Luzernerring und der Wasgenring werden erneuert. Ziel der Umgestaltung ist, dass der Verkehr flüssig verläuft, dass Lärm und Abgase möglichst gering bleiben. Anwohnerinnen und Anwohner werden vor ihrer Haustüre mehr Grün finden. Für Fussgänger, Velos, Bus und Bäume wird es auf der 1,44 Kilometer langen Strecke mehr Platz geben. Für die Umsetzung hat der Grosse Rat einen Kredit von rund 30 Millionen Franken bewilligt.
Rückblick
Die Umgestaltung des Luzernerings/Wasgenrings war 1999 auf Beschluss der Regierung ins Aktionsprogramm Stadtentwicklung Basel aufgenommen worden. Der Rückbau der Achse Luzernerring/Wasgenring war aber auch eine der Bedingungen für den Bau der Nordtangente. Dessen letztes Stück, der Anschluss «Tunnel Luzernerring», wurde am 31. Mai 2008 eröffnet.
Das zu erwartende Verkehrsaufkommen für die beiden Strassen wurde mithilfe des Gesamtverkehrsmodells für die Region Basel ermittelt. Aufgrund dieser Zahlen wurde das neue Betriebskonzept für die beiden Strassenzüge erstellt.
Vorgehen und Zeitplan
Gegen den Beschluss des Grossen Rates für die Erneuerung des Luzernerrings/Wasgenrings wurde das Referendum ergriffen. Die Stimmberechtigten haben am 27. September 2009 der Vorlage zugestimmt, nun wird das Bauprojekt ausgearbeitet und die Pläne werden öffentlich aufgelegt. Umgebaut wird der Luzernerring/Wasgenring in vier Etappen. Etappierung nach heutigem Planungsstand:
Etappe 1, 2010 Luzernerring bis und mit Burgfelderstrasse
Etappe 2, 2011 Luzernerring bis und mit Kreisel Hegenheimerstrasse
Etappe 3, 2012 Wasgenring bis und mit Blotzheimerstrasse
Etappe 4, 2013 Wasgenring bis Morgartenring
Der Verkehr wird zu jeder Zeit im Gegenverkehr zirkulieren können.
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